Cisco Meraki hilft, das Vapiano-Netzwerk zu zentralisieren und zu verwalten

Vapiano ist eine ursprünglich deutsche Restaurantkette, in der sich alles um leckeres italienisches Essen in einer informellen Umgebung dreht. 2002 eröffnete das erste Restaurant in Hamburg und inzwischen gibt es bereits rund 230 Standorte weltweit. Das WLAN-Netz ist wichtig: für Gäste, aber auch für die Bestellterminals, Zahlungsgeräte und selbstverständlich für die Büros. Vapiano entschied sich nach einer umfangreichen Prüfung für Cisco Meraki als IT-Partner. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie diese Zusammenarbeit Vapiano bei der Weiterentwicklung auf 330 Standorte hilft.

Vapiano hat große Ziele. 2020 soll es weltweit mindestens 330 Restaurants geben. Derzeit besitzt die Kette rund 230 Niederlassungen in 33 Ländern, darunter neben Deutschland viele europäische Länder, aber Vapiano ist auch in den USA, China, Australien und Brasilien vertreten.

Kein zentrales Netzwerk
Schnell wachsende Start-ups haben oft ein gemeinsames Problem: Viele Dienstleistungen und Vorrichtungen wachsen nach Bedarf und ohne echte Planung. Dies gilt oft auch für die Netzwerkstruktur. Es wird nach Bedarf vor Ort ein Router platziert, an den diverse Computer und Geräte angeschlossen werden. Zu einem bestimmten Moment gibt es keine Erweiterungsmöglichkeit mehr und es entstehen Kapazität- und Verwaltungsprobleme.

Im Fall Vapiano kommt noch hinzu, dass das Unternehmen die gesamte IT von einem zentralen Standort aus mit einem kleinen, aber spezialisierten Team steuert und verwaltet. Als dieses Team vor einigen Jahren startete, fand es eine Netzwerkinfrastruktur vor, die nicht zentral verwaltet werden konnte. Es gab keine Übersicht der genutzten Geräte und zudem stammten die Geräte alle von unterschiedlichen Herstellern. Die Übersicht war keine einfache Angelegenheit.

Neue Struktur
Die Aufgabe bestand also zunächst im Übergang zu einer skalierbaren Infrastruktur, die zentral verwaltet werden sollte. Alle Restaurants sollten online über eine VPN-Verbindung verbunden sein, die in einer VPN-Zentrale im Hauptsitz zusammenlaufen sollte.

In den Niederlassungen vor Ort gibt es keine IT-Abteilung, somit ist eine zuverlässige Lösung mit einer ferngesteuerten Verwaltung von wesentlicher Bedeutung. Nach einer ausgiebigen Assessmentrunde, einschließlich verschiedener Testphasen, entschied sich Vapiano für Cisco Meraki. Für Vapiano fügten sich die Puzzleteile zusammen: Es steht ein ganzes Portfolio an Produkten zur Verfügung, das kompatibel ist und auch der Preis erfüllte die Erwartungen und blieb innerhalb des Budgets.

Berichterstellung und Überwachung
Meraki verfügt über ein umfangreiches Dashboard, das direkte Einsicht und Übersicht in bzw. über das gesamte Netzwerk bietet. Dieses Dashboard wird täglich zur Überwachung aller angeschlossenen Niederlassungen und Geräte verwendet und zur Erstellung von Berichten. Sind Niederlassungen offline und wenn ja, warum? Der integrierte Schaltertest sorgt dafür, dass eventuelle Probleme mit Kabelverbindungen schnell identifiziert werden und aus der Entfernung behoben werden können.

Zur Verwaltung sämtlicher Mobilgeräte, die in den Restaurants eingesetzt werden, nutzt Vapiano den Meraki Systems Manager, der in das Dashboard integriert ist. Zudem sind diese über das Mobile Device Management bedienbar.

Drei SSIDs
An jedem Standort werden für die Meraki-Router 3 SSIDs erstellt. Für die Kassen- und Zahlungssysteme wird ein separates Netzwerk reserviert. Außerdem bekommen die Mitarbeiter eine eigene SSID und natürlich bekommen auch die Gäste zum WLAN-Netz.

Mit Meraki kann Vapiano die QoS einfach regulieren. Datenverkehr kann anhand der Datenverkehrmenge und bei einer drohenden Überlastung priorisiert werden. So kann beispielsweise vorübergehend das Streaming von Musik und Videos abgelehnt werden, um die Bandbreite für essentielle Sachen wie den Zahlungsverkehr verfügbar zu halten. Dies geschieht über eine Layer 7-Firewall-Funktion. Selbstverständlich merken die Gäste wenig oder gar nichts davon. Der Zugang für die Gäste scheint nicht sehr wichtig zu sein, aber Vapiano lancierte im letzten Jahr die eigene Vapiano-App, mit der in den Restaurants bestellt und abgerechnet werden kann, daher ist eine gute Verbindung für die Gäste von großer Bedeutung.

Partner
Wenn ein neuer Standort generiert wird, verläuft die IT-Implementierung völlig reibungslos. Vapiano nimmt Kontakt mit dem Meraki-Partner vor Ort auf. Dieser übernimmt die Installation und sorgt für die ausreichende Deckung des WLAN-Netzes. Für die Anschaffung von Geräten wurden feste Vereinbarungen getroffen, sodass Produkte standardmäßig zu einem Festpreis geliefert und installiert werden. Diese Produkte werden innerhalb von zwei Werktagen geliefert. Im Meraki-Dashboard werden alle Konfigurationen gespeichert und per Knopfdruck an den Standort übertragen, sobald das Netz verfügbar ist.

Die Meraki-Implementierung in den bereits bestehenden Restaurants ist noch in Bearbeitung. Meraki hat sich inzwischen als zuverlässiger Partner für Vapiano unter Beweis gestellt. Die Vorteile für Vapiano:

Skalierbar – Die Meraki-Anwendung lässt sich mühelos auf viele hunderte Standorte ausdehnen.

Einfache Verwaltung – Das Meraki-Dashboard gewährleistet eine zentrale Plattform, mit der alle Restaurants ferngesteuert verwaltet werden können.

Portfolio – Das Produktportfolio von Meraki besteht aus einer großen Anzahl verschiedener Geräte, die problemlos kompatibel sind.

Einsatzbereitschaft – Geräte sind innerhalb von zwei Tagen lieferbar und können in nur wenigen Minuten konfiguriert werden. Innerhalb von wenigen Stunden ist eine neue Niederlassung online und betriebsbereit.

Vapiano
Vapiano ist eine Restaurantkette mit mehr als 230 Restaurants weltweit. Das Konzept der Kette ist die italienische Küche, wobei die Gerichte im Beisein des Gastes zubereitet werden. Die Atmosphäre ist jung, modern und informell. Für die Einrichtung der Restaurants ist der italienische Architekt und Designer Matteo Thun verantwortlich. Das erste Restaurant eröffnete 2002 in Hamburg. 2014 waren es weltweit bereits 150 Restaurants und inzwischen gibt es bereits mehr als 230. Ein Teil der Restaurants sind Franchise-Unternehmen.